Dienstag, 16.12.2008

Krisenwitz: Prognosen schwer, besonders für die Zukunft

Moskau. Als die Krise losging, brachte das einen Aufschwung für die Witzproduktion. Mittlerweise übt man sich selbst in Russland in Sarkasmus. "Prognosen sind eine schwierige Sache, besonders wenn sie die Zukunft betreffen".
Gesagt haben soll dies, so behaupten ernstzunehmende Wirtschaftswissenschafter, nicht etwa Karl Valentin, sondern der unvergessliche Viktor Tschernomyrdin.

Einigermassen prognostizierbar ist angesichts der flauen Antikrisenpolitk jedenfalls, das Tschernomyrdins Lieblingsspruch wohl bald wieder Hochkonjunktur in Russland haben wird: "Wir wollten das Beste, aber es wurde wie immer."

Derweil vergnügt man sich in Moskauer Klubs noch mit Witzen wie diesen:


Treffen sich zwei Unternehmer. Fragt der eine den anderen: „Sag mal, bezahlst Du Deine Leute eigentlich“ – „Nein, schon seit Anfang der Krise nicht mehr“ – „Und arbeiten Sie trotzdem“ – „Ja, sie kommen jeden Morgen ins Buro“ – „Mensch, könntest Du nicht langsam Eintrittsgeld verlangen?“


Schon gewusst? Einen strategischen Ausweg aus der Krise haben die ehemaligen Mulit-Milliardäre Michail Prochorow und Wladimir Potanin gefunden.
Sie singen auf dem Geburtstag von Alla Pugatschowa und anderen Stars - und dürfen dafür mittrinken.


... Demnächst mehr ...

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