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Donnerstag, 24.09.2009
Lada-Hersteller Avtovaz entlässt 27.600 Arbeitskräfte
Togliatti. Der heftig unter der Krise auf dem russischen Automobilmarkt leidende Autokonzern Avtovaz wird über ein Viertel seiner über 100.000 Menschen zählenden Belegschaft entlassen. Bisher war nur von Kündigungen für 5.000 Arbeitnehmer die Rede.
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Die Avtovaz-Führung habe mit den Gewerkschaften den Abbau von 27.600 Stellen in dem Großunternehmen vereinbart, teitle das Unternehmen heute mit. Mit einem Personalbestand von 102.000 Menschen könnte Avtovaz nicht effektiv und ohne Verluste arbeiten, heißt es in der Stellungnahme.
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Angeblich sei anfangs sogar von einer Kürzung um 36.000 Stellen die Rede gewesen. Fast die Hälfte der zu Entlassenen, nämlich 13.000, sind Arbeitskräfte, die schon das Rentenalter erreicht haben und dennoch bisher weiter gearbeitet haben. Darüberhinaus werden 5.500 Personen in „pensionsnahen Alter“ und 9.100 jüngere Avtovaz-Beschäftigte ihre Jobs verlieren.
Gegenwärtig arbeitet Avtovaz im Einschicht-Betrieb, die Auslastung der Anlagen beträgt dabei 65 Prozent. Ein Antikrisenplan des Autoherstellers sah für 2009 die Produktion von 500.000 Pkw vor – gegenüber etwa 700.000 in den vorherigen Jahren. Allerdings ist mehr als fraglich, ob auch dieses Planziel bis Jahresende erreicht werden kann.
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Anfang 2012 könnten etwa 6.000 der jetzt Entlassenen im Lada-Werk wieder Arbeit bekommen, so das Unternehmen.
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Dann solle eine neue Produktionslinie angefahren werden, die gegenwärtig gemeinsam mit dem 25-Prozent-Aktionär Renault in Togliatti aufgebaut wird.
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