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Dienstag, 20.05.2008
Leere Titelseiten aus Protest gegen hohe Abogebühren
Moskau. Am Mittwoch plant eine Reihe zentraler Zeitungen, mit weißen Titelseiten zu erscheinen. Der Grund: Die ansteigenden Gebühren machen das Abonnieren für viele Russen bald unerschwinglich.
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Solche beliebten Gazetten wie „Moskowski Komsomolez, „Argumenty i fakty“, „Iswestija“ und „Komsomolskaja Prawda“ wollen auf der Titelseite nur folgende Meldung lancieren: „Die Freiheit des Wortes kann man auf verschiedene Weisen ersticken. Zum Beispiel durch das scharfe Anheben der Abogebühren.“
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Die Protestaktion ist eine Initiative der Bürgerkammer der Russischen Föderation, die sich in vielen aktuellen Fragen zum Sprachrohr der unzufriedenen Öffentlichkeit macht. In diesem Falle geht es um die einschneidende Erhöhung von Tarifen im Zuge der großen Postreform. Betroffen sind davon auch die Zeitungsabos.
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In einem Riesenland wie Russland sind viele Menschen auf die tägliche Zeitung im Briefkasten angewiesen. In manchen Regionen könnten die Abogebühren um bis zu 100 Prozent ansteigen, warnen die Initiatoren der Protestaktion. Dies könne zur Zerstörung des einheitlichen Informationsraums im Lande führen, denn für viele Menschen sind die Abos dann nicht mehr erschwinglich.
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