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Freitag, 23.02.2007
Litauen droht mit Veto gegen EU-Russland-Partnerschaft
Moskau. Litauen hat damit gedroht, die Wiederaufnahme der Verhandlungen über einen Partnerschaftsvertrag zwischen der EU und Russland zu blockieren. Grund ist der Stopp der Öllieferungen von Transneft.
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Nach einem Leck in der Pipeline "Druschba" im Juli vergangenen Jahres hatte der russische staatliche Pipeline-Betreiber "Transneft" die Ölleitung geschlossen. Bis heute sind die Lieferungen nicht wieder aufgenommen worden, obwohl das Leck längst beseitigt wurde.
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"Wir wollen, dass diese Frage auf der Frühlingssitzung der Europäischen Union besprochen wird", sagte der stellvertretende Außenminister Litauens, Sigmantas Pavilionis. Sollte sich die EU weigern, Druck auf Russland in der Frage auszuüben, dann spiele Litauen mit der Idee, ein Veto gegen das geplante Partnerschaftsabkommen zwischen Russland und der EU einzulegen, sagte der litauische Diplomat.
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"Wir können ein zweites Polen werden", drohte er. Polen hatte Ende 2006 die Verhandlungen über ein Partnerschafstabkommen blockiert, da Russland ein Importverbot auf polnisches Fleisch verhängt hatte.
(ab/.rufo)
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