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Donnerstag, 01.09.2011
Lug und Trug: 40 Prozent der Markenkleidung gefälscht
Moskau. Mit dem Markenbewusstsein der Konsumenten ist in Russland gut Geld zu verdienen – vor allem wenn man gefälschte Waren verkauft. So sind nach Polizeiangaben 37 Prozent der in Russland verkauften Markenkleidung Fälschungen.
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Betrüger und Produktpiraten lieben auch andere Absatzmärkte: Bei Parfümerie- und Kosmetikartikeln, Haushaltschemie und Lebensmitteln gehen Wortschaftskriminalisten von Fälschungsquoten zwischen 15 und 30 Prozent aus.
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Bei einem Treffen mit russischen Bloggern berichteten die Betrugsfahnder, dass sie im Frühjahr im Rahmen einer Großoperation 5.000 Rechtsverstöße und 73 Herstellungsbetriebe von Fälscherware aufgedeckt hätten.
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Deutlich rückläufig sei in Russland hingegen der Anteil von Raubkopien im Audio- und Videomarkt, der gegenwärtig noch 15 bis 20 Prozent des Gesamtmarktes ausmacht. Zahlreiche Produzenten von illegalen Disks hätten in letzter Zeit ihr Geschäft wegen Unrentabilität einstellen müssen.
Dies dürfte mit dem Siegeszug des Internets bei der Verbreitung von Musik- und Videodateien zusammenhängen.
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Der Anteil der in Russland genutzten Schwarz-Software ist auch rückläufig, liegt aber noch immer bei mächtigen 80 Prozent. 60 Prozent der im Lande angebotenen Microsoft-Produkte sind ebenfalls Raubkopien.
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Nach Darstellung der Wirtschaftsfahnder wird die Masse der in Russland unters Volk gebrachten Plagiate und Raubkopien dabei nicht im Lande hergestellt.
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Als Hauptherkunftsorte nannten sie die Nachbarländer Ukraine, Polen und China sowie Bulgarien, die Türkei, Singapur und Indien.
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