|
Freitag, 14.11.2008
Lukaschenko will Iskander-Raketen notfalls selbst kaufen
Minsk. Weißrussland will auf jeden Fall Iskander-Raketen stationieren, wenn die USA an ihren Plänen festhalten, Raketenabwehranlagen in Polen und Tschechien zu errichten. Wie der weissrussische Präsident Lukaschenko erklärt, werde er notfalls die Raketen selbst kaufen.
|
|
In einem Interview mit dem Wall Street Journal versichert Alexander Lukaschenko im Vorfeld des G-20-Gipfels in den USA, er wolle zwar die Beziehungen zum Westen verbessern, stehe aber in zwei Fragen ganz auf Moskauer Positionen:
|
im Streit um Abchasien und Südossetien und im Konflikt um die amerikanischen Raketenabwehranlagen in Polen und Tschechien.
Lukaschenko betonte, dass er die Ankündigung Medwedews voll unterstütze, Iskander-Raketen im Gebiet Kaliningrad zu stationiern.
"Wenn Russland die Raketen nicht auch bei uns aufstellen will, kaufen wir sie selbst", sagte Lukaschenko.
|
Medwedew hatte auf dem heutigen EU-Russland-Gipfel und bereits gestern in einem Interview mit der italienischen Zeitung "Le Figaro" erklärt, Russland könne auf die Raketenstationierung in Kaliningrad verzichten, wenn die USA ihre Pläne noch einmal überdenken.
|
|
|
Leser-Kommentare zu diesem Artikel (und Kommentare zu Kommentaren): ↓
Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar, nachdem Sie sich hier unten für Kommentare neu registriert haben. Sie können hier oder im Forum (www.forum.aktuell.ru) mitdiskutieren.
Bisher gibt es zu diesem Artikel noch keine Leserkommentare
Überblick aller Leserkommentare zu allen Artikeln >>>