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Dienstag, 15.09.2009
Medwedew hält zweite Kandidatur 2012 für möglich
Moskau. Dmitri Medwedew schließt nicht aus, dass er bei den nächsten russischen Präsidentenwahlen im Jahr 2012 wieder antritt. Weiter festlegen wollte er sich in dieser heiklen Frage aber nicht.
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Gegenüber dem Waldai-Diskussionsclub aus führenden internationalen Politologen sagte Medwedew heute, dass er vor einiger Zeit auch noch nicht vorgehabt habe, überhaupt jemals für die Präsidentschaft zu kandidieren. „Aber das Schicksal entschied anders und deshalb schließe ich für mich nichts mehr aus“, sagte er.
Er halte es auch für möglich, dass bei den Wahlen 2012 die führenden Kandidaten als Parteien-Vertreter antreten werden.
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Eine Rückkehr zu den direkten Gouverneurswahlen werde es aber „auch in 100 Jahren“ nicht geben, so Dmitri Medwedew.
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Auch „ungeachtet meiner demokratischen Überzeugungen“ würde die geltende Praxis der Ernennung der Gouverneure (mit geringen Mitspracherechten der jeweiligen Regionen) der “russischen Tradition und dem gegebenen Entwicklungsniveau des Föderalismus“ entsprechen, sagte der Kreml-Chef.
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