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Mittwoch, 22.07.2009
Menschenrechtler gründen Kaukasus-Sondergruppe
Moskau. Führende russische Bürgerrechtler haben eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die sich mit der Einhaltung der Menschenrechte im Nordkaukasus befassen wird. Anlass ist die Ermordung von Natalja Estemirowa.
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Die Gruppe will die Lage im Nordkaukasus beobachten und helfen, Angriffe auf das Leben, die Würde und die Freiheit der dortigen Menschen abzuwehren. Dies verlautete am Mittwoch aus der Pressestelle des Menschenrechtsbeauftragten bei der russischen Regierung.
„Der Anlass war die Tragödie mit Natalja Estemirowa“, sagte gegenüber RIA Novosti Nikolai Swanidse, Vorsitzender des Komitees für internationale Beziehungen und Gewissensfreiheit bei der russischen Bürgerkammer.
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„Wir sind zum Schluss gekommen, dass es einer verstärkten Beobachtung und Präventivmaßnahmen seitens der Zivilgesellschaft und öffentlicher Organisationen bedarf“, erklärte Swanidse.
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Weitere Mitglieder der Gruppe sind Wladimir Lukin (Menschenrechts- beauftragter bei der russischen Regierung), Ella Pamfilowa (Vorsitzende der präsidialen Menschenrechts- kommission) und Ludmila Alexejewa (Vorsitzende der Moskauer Helsinki-Gruppe). Laut Swanidse werden auch Experten von „Memorial“ mitarbeiten.
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