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Russland-Aktuell
Die Netzeitung von .RUFO
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| Dienstag, 17.11.2009 |
Mord an Antifaschisten führt ins rechtsradikale Lager |
| Moskau. Der bekannte Moskauer Antifaschist Iwan Chutorskoi ist Montagabend im Eingang seines Hauses tot aufgefunden worden. Er wurde mit zwei Schüssen in den Nacken ermordet. Spuren führen in die Neonazi-Szene. |
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Neben der Leiche wurden ein Federmesser und ein Schlagring gefunden. Chutorskoi, der den schaurigen Spizunamen Wanja Kostolom (Wnja Knochenbrecher) trug, war in der Antifa-Bewegung aktiv und hatte u. a. bei deren Sport- und Musikveranstaltungen als Wachmann gearbeitet. Es hatte bereits mehrere Überfälle auf den 26-Jährigen gegeben. Nach Meinung seiner Mitstreiter hatten Rechtsradikale jetzt auf ihren Webseiten zur „Liquidation“ des Antifaschisten aufgerufen. Neonazis sollen bereits sechs Moskauer Antifa-Mitglieder ermordet, teilt die Seite lkd.ru mit. Auch die Aufsehen erregenden Morde an dem Rechts- anwalt und Menschenrechtler Stanislaw Markelow und der Journalistin Anastasia Baburowa im Januar dieses Jahres sollen auf das Konto einer rechtsradikalen Gruppe gehen. |