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Montag, 26.03.2007
Moskau soll bei Befreiung britischer Seeleute helfen
Moskau. Die britische Regierung hat sich an Russland mit der Bitte gewandt, im Fall der vom Iran gefangenen genommenen britischen Seeleute zu vermitteln. Die 15 Männer waren am Freitag verhaftet worden. Teheran behauptet, dass die Briten iranische Hoheitsgewässer verletzt hätten.
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"Wir haben natürlich Kontakte mit hochgestellten iranischen Vertretern, aber ich habe am Montagmorgen erfahren, dass Großbritannien wegen der Rückgabe der britischen Seeleute Konsultationen mit Russland abhält", sagte der britische Botschafter in Moskau, Anthony Brenton, der Nachrichtenagentur RIA Novosti.
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Der Streit um die Gefangennahme der britischen Seeleute belastet das Verhältnis zwischen Großbritannien und dem Iran weiter. London behauptet, dass die Männer in irakischen Hoheitsgewässern Schiffe kontrollierten, als sie von iranischen Militärs verhaftet wurden. Nach Aussagen der Führung in Teheran befanden sich die Briten allerdings in iranischen Hoheitsgewässern.
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Den Seeleuten droht möglicherweise ein Spionage-Prozess. Die Einschaltung Russlands als Vermittler soll die scharfe Krise etwas entspannen. London hofft, dass Moskau mit seinem Einfluss auf Teheran die Freilassung der Briten erwirken kann.
(ab/.rufo)
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