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Dienstag, 26.05.2009
Nach Schiesserei in Usbekistan Grenze zu Kirgisien zu
Taschkent/Bischkek. Nach einer nächtlichen Schiesserei an der usbekisch-kirgisischen Grenze hat Usbekistan heute die Grenzen zum Nachbarstaat Kirgisien geschlossen. Nach anderen Informationen wurden Innenbehörde und Geheimdienst in der Stadt Chanabad (Gebiet Andischan) von Islamisten überfallen. Die Schiessereien gingen angeblich auch tagsüber noch weiter.
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Die Generalstaatsanwaltschaft in der usbekischen Hauptstadt Taschkent bestätigt bisher nur einen nächtlichen Überfall auf einen Grenzposten in der Nähe der Stadt Chanabad im Gebiet Andischan.
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Nach Berichten russischer Nachrichtengenturen und Internetmedien, gestützt auf Berichte von vor Ort, sind in der Nacht aber die Polizeizentrale und das Gebäude des Nationalen Sicherheitsdienstes von Islamisten überfallen worden.
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Interfax meldet unter Berufung auf Geheimdienstquellen in Taschkent, Kampfgruppen der radikalen Islamistischen Bewegung Usbekistans hätten den Überfall organisiert. In anderen Berichten von örtlichen Medien ist die Rede von fünf Angreifern.
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Die Lage sei aber unübersichtlich, heisst es in den Berichten, da die Mobiltelefone im Gebiet Chanabad nicht mehr funktionieren.
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Nach unbestätigten Informationen werden rund um die Stadt Chanabad usbekische Polizeieinheiten und Militärs zusammengezogen. Das Gebiet Andischan war im Jahre 2005 Schauplatz einer blutigen Militäroperation gegen oppositionell gestimmte Bevölkerung.
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