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Mittwoch, 11.07.2007
Nach Sotschi nun Petersburg und Nischni Olympiastandort?
Moskau. Die erfolgreiche Bewerbung Sotschis als Standort der Olympischen Winterspiele 2014 hat bei den russischen Regionalpolitikern offenbar Appetit auf mehr geweckt. Nun wollen sich auch die Millionenstädte St. Petersburg und Nischni Nowgorod als Olympiastandort bewerben.
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Zunächst erklärte die Gouverneurin von St. Petersburg, Valentina Matwijenko, dass sich die Newa-Metropole um die Austragung der Olympischen Sommerspiele 2020 bewerben werde. Kurz darauf gab auch die Region Nischni Nowgorod ihre Ambitionen bekannt. Allerdings ist bislang noch unklar, für welche Sommerspiele sich die Wolga-Region bewerben will.
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Der Gouverneur der Region, Waleri Schanzew, hat mit Olympiabewerbungen bereits Erfahrung. Als Stellvertreter Luschkows leitete er das Bewerbungskomitee der Stadt Moskau. Allerdings unterlag die russische Hauptstadt gegen London, dass die Spiele 2012 austragen wird. Später erklärte er, dass Sotschi die Winterspiele aufgrund der Erfahrungen gewonnen habe, die bei der Bewerbung Moskaus gesammelt wurden.
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In Nischni Nowgorod will der Politiker ebenfalls auf die damals gemachten Erfahrungen zurückgreifen. Um sich eine größere Unterstützung zu sichern, will er Teile der Olympiade in den Wolga-Metropolen Kasan und Samara stattfinden lassen. Sollten die olympischen Träume platzen, hat Schanzew allerdings noch eine andere Sportvision. So will er eine Formel-1-Strecke in Nischni Nowgorod bauen. "Sobald wir etwas reicher sind, realisieren wir das Projekt", versprach der Politiker bereits.
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(ab/.rufo/Moskau)
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