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Donnerstag, 09.08.2007
Nasarbajews Schwiegersohn darf in Wien bleiben
Wien. Ein Wiener Gericht hat entschieden, den ehemaligen Botschafter Kasachstans in Österreich, Rachat Alijew, nicht in seine Heimat auszuliefern. Alijew, der Ex-Schwiegersohn von Präsident Nursultan Nasarbajew, soll sich in Kasachstan wegen Entführung und Erpressung verantworten.
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Alijew hatte sich selbst stets als unschuldig bezeichnet. "Ich habe mich stets als Opfer einer Intrige betrachtet und habe große Hoffnung in die österreichische Rechtssprechung gelegt", sagte der Ex-Botschafter.
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Diese Hoffnung wurde nun erfüllt. Ein Vertreter der Staatsanwaltschaft erklärte, das Gericht habe entschieden, Alijew freizulassen, weil ihm in Kasachstan ein fairer Prozess nicht garantiert werden könne.
Die Schwierigkeiten für Alijew hatten begonnen, nachdem er seinem Schwiegervater, Präsident Nasarbajew, mitteilte, dass er 2012 bei den nächsten Präsidentschaftswahlen gegen ihn antreten werde.
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Daraufhin wurde ein Untersuchungsverfahren wegen diverser Kapitalverbrechen gegen ihn eingeleitet, er verlor seinen Botschafterposten in Wien und wurde zwangsgeschieden. Kasachstan beantragte zudem seine Auslieferung. Nun will sich Alijew, der bislang in der Alpenrepublik unter Hausarrest stand, eigenen Angaben zufolge zunächst in London bei seiner Schwester erholen.
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(ab/.rufo/Moskau)
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