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Mittwoch, 03.03.2010
OMON-Polizist in Wladiwostok wg. Totschlags angeklagt
Wladiwostok. In einem Bezirksgericht von Wladiwostok beginnt der Prozess gegen Wladimir Prokopenko, einen Beamten der Polizei-Spezialeinheit OMON. Prokopenko hatte im Mai 2009 im Alkoholrausch einen Mann totgeschlagen.
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Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte sich Prokopenko in einem Nachclub betrunken. Dann traf er auf den 35jährigen Automechaniker Alexander Wassiltschenko. Es kam zu einer Schlägerei, bei der Wassiltschenko schwer verletzt wurde. "Das Opfer starb an den Folgen einer inneren Schädel- und Hirn-Verletzung und inneren Verletzungen im Halsbereich", teilte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Tatjana Swjaginzewa mit.
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Die Staatsanwaltschaft klagt nun wegen schwerer Körperverletzung mit Todesfolge. Nach dem russischen Strafgesetz drohen dem OMON-Beamten nun 15 Jahre Haft.
Der Prozess gegen den OMON-Kämpfer ist ein weiteres Glied in einer Kette von Skandalen, in die die Polizei-Sondertruppe zuletzt verwickelt wurde.
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Die kremlkritische Zeitung "The New Times" hatte darüber berichtet, dass die Einheit in Moskau schwere Gesetzesverstöße begeht. So sollen Polizisten als Bodyguards für Mafiabosse oder auch als Zuhälter für Prostituierte eingesetzt worden sein.
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Ein weiterer Vorwurf besteht darin, dass die OMON-Einheit illegale Einwanderer auf der Straße einfing und zu Sklavenarbeiten auf der OMON-Basis und den Privatgrundstücken hoher Polizeioffiziere einsetzte. Das Innenministerium hat diese Vorwürfe zurckgewiesen.
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