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Freitag, 14.09.2007
Patriarch hält Treffen mit dem Papst für möglich
Moskau. Patriarch Alexi II. hält ein Treffen mit dem Papst prinzipiell für möglich. Allerdings müsste die katholische Kirche vorher einige Bedingungen erfüllen, forderte er. Vor allem die Missionarstätigkeit der Katholiken im GUS-Raum müsse beendet werden.
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„So ein Treffen muss gut vorbereitet sein und die Schwierigkeiten, mit denen wir seit Anfang der 90er Jahre konfrontiert sind, müssen zuvor überwunden werden“, sagte der Patriarch. „Die Missionarstätigkeit römisch-katholischer Geistlicher, von Mönchen und Nonnen in Russland hatte zum Ziel die orthodoxe Bevölkerung zu bekehren“, fügte er hinzu. Dies könne die orthodoxe Kirche nicht gutheißen.
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Ein Treffen mit Papst Benedikt dürfe daher kein Showereignis für die Fernsehkameras sein, sondern müsse real zur Verbesserung der zwischenkonfessionellen Beziehungen beitragen. Der Patriarch betonte allerdings auch, dass beide Kirchenzweige gemeinsame Aufgaben hätten Sie kämpften gegen die Säkularisierung der Gesellschaft, die fallende Moral der Jugend und für die Stärkung der Familie, sagte Alexi.
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Im August hatte der Sondergesandte des Papstes, Kardinal Etchegaray, nach einem Treffen mit dem Moskauer Patriarchen erklärt, dass die Chancen auf ein baldiges Treffen zwischen den beiden Kirchenoberhäuptern nicht schlecht stünden. Anschließend hatten Sprecher der orthodoxen Kirche den Optimismus gedämpft. Ein Treffen sei derzeit nicht absehbar, hatte ein Sprecher des Patriarchats betont. In der jüngeren Geschichte hat es noch kein Treffen zwischen einem Papst und dem Moskauer Patriarchen gegeben.
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(ab/.rufo/Moskau)
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