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Montag, 04.12.2006
Polonium-Saga: Lugowoj bezeichnet sich als Opfer
St. Petersburg. Im Körper des russischen Unternehmers Andrej Lugowoj, der sich am schicksalsträchtigen 1. November mit dem gestorbenen Ex-FSB-Agenten Alexander Litwinenko in London getroffen hat, sind Polonium-210-Spuren festgestellt worden. Das erklärte Lugowoj gegenüber der britischen „Sunday Times“.
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Lugowoj, der vielen Beobachtern als Verdächtiger in dem Agenten-Krimi gilt, stellt dies als Beweis seiner Unschuld dar: „Spuren davon wurden auch bei meinen Kindern und meiner Frau gefunden. Die Idee, ich hätte dieses Zeug in den Händen halten können und auf diese Weise das Leben meiner Familie riskieren, ist einfach lächerlich“, so Lugowoj.
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Wie Ria–Novosti berichtet, versicherte Lugowoj der Zeitung, dass er und zwei seiner Geschäftspartner, die an diesem Tag als Fußballfans nach London gereisten Dmitri Kowtun und Wjatscheslaw Sokolenko, mit der Vergiftung Litwinenkos nichts zu tun hätten. „Wir haben aber den Verdacht, dass jemand versucht, uns da hineinzuziehen, um die Polizei auf eine falsche Spur zu bringen“, sagte Lugowoj.
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Lugowoj war früher wie Litwinenko ebenfalls für den FSB, aber auch für den Polit-Emigranten und ehemaligen russischen Medienmagnaten Boris Beresowski tätig. (ld/rufo)
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