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Samstag, 09.12.2006
Polonium auch in Hamburg? Polizei untersucht Wohnung
Moskau/Hamburg. In einer Wohnung in Hamburg-Altona, in der Dmitri Kowtun, eine der letzten Kontaktpersonen des vergifteten Litwinenko gewohnt hatte, sind Radioaktivitätsspuren, aber keine Strahlenquelle gefunden worden. In der Wohnung sei vielleicht früher einmal eine Strahlenquelle gewesen, sagte eine Polizeisprecherin unter Berufung auf das Bundeskriminalamt.
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Dies könnte der Aussage Kowtuns widersprechen, dass er sich in London unwissentlich mit Polonium 210 kontaminiert habe, als er sich dort mit zwei Partnern und Litwinenko in einer Hotelbar traf.
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Alle Beteiligten kannten sich seit langem und hatten alle im Dienst des FSB gestanden. Sowohl Dmitri Kowtun als auch Andrej Lugowoi liegen gegenwärtig mit inkorporiertem Polonium 210 in Moskauer Kliniken. Kowtun wurde von Scotland-Yard-Ermittlern bereits mehrfach vernommen, Lugowoi jedoch noch nicht. Lugowoi beteuert, er sei unwissentlich für das Mordkomplott ausgenutzt worden. (mig/.rufo)
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