Donnerstag, 31.01.2013

Pressefreiheit: Russland weltweit auf Rang 148

Paris. In ihrem Jahresbericht 2012 haben die „Reporter ohne Grenzen“ Russland auf Platz 148 von möglichen 179 eingestuft. Nach der Rückkehr Putins in den Kreml hätten die Repressionen zugenommen, heißt es zur Erklärung.
Die in Paris ansässige Menschenrechts-Organisation hatte Russland 2011 mit Rang 142 versehen und ihm eine „trostlose Stagnation“ bescheinigt. Anscheinend ist die Lage im letzten Jahr noch schlechter geworden.

Russland liegt im Rating vor den Philippinen und hinter Singapur. Die ehemaligen Sowjetrepubliken Weißrussland und Kasachstan haben mit den Rängen 157 und 160 noch schlechter abgeschnitten. Moldawien liegt dagegen auf Platz 55, Georgien ist Hunderter.

Wie im letzten Jahr führen Finnland, die Niederlande und Norwegen die Liste an; Deutschland liegt auf Rang 17. Die Schlusspunkte bilden Syrien, Turkmenien, Nordkorea und Eritrea.

In der Begründung der „Reporter ohne Grenzen“ zur Wertung Russlands heißt es: „Nach der Rückkehr von Wladimir Putin ins Präsidentenamt haben Repressionen gegen eine Protestwelle der Opposition begonnen. Außerdem hat das Land bis heute nicht alle diejenigen bestraft, die Journalisten ermordet oder angegriffen haben.“