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Freitag, 20.04.2007
Privatisierung von Aeroflot und Svyazinvest verschoben
Moskau. Die Privatisierung der mehrheitlich staatseigenen Unternehmen Aeroflot und Svyazinvest findet nicht wie geplant 2008 statt. Die Regierung strich die Konzerne von der Verkaufsliste.
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Bei der Fluggesellschaft Aeroflot besitzt die Regierung 51,2%, beim Telekomunternehmen Svyazinvest sogar 75% minus 1 Aktie. Beide Unternehmen werden als strategisch wichtig eingestuft. Daher konnten sie in der Vergangenheit nicht verkauft werden. Das Wirtschaftsministerium drängt bereits seit einigen Jahren, die Betriebe von der Liste der strategisch wichtigen Unternehmen zu streichen. Auch der jetzige Versuch endete erfolglos.
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Nun sollen nach Angaben des Wirtschaftsministeriums 2009 verkauft werden. Minister German Gref erklärte, dass es für beide Unternehmen keinen anderen Ausweg als die Privatisierung gebe. „Aeroflot muss seinen Fuhrpark modernisieren und Svyazinvest eine Großzahl der nicht konkurrenzfähigen analogen Anlagen gegen digitale austauschen. Dafür sind große Investitionen notwendig.“
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Das Management von Aeroflot hingegen bezeichnet den Privatisierungsaufschub als positiv. Durch die Fertigstellung von Scheremetjewo-3 und die Konsolidierung der Anteile an mehreren kleinen Luftfahrtgesellschaften erhofft sich Aeroflot zusätzliche Kapitalreserven. Insgesamt verspricht sich die Fluggesellschaft durch einen späteren Verkauf oder Börsengang deutliche Zusatzeinnahmen.
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(ab/.rufo/Moskau)
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