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Dienstag, 17.10.2006
Prozess gegen Tschubais-Attentäter beginnt
Moskau. Vor dem Moskauer Gebietsgericht hat am Dienstag der Prozess gegen drei Männer begonnen, die im März 2005 ein Attentat auf den Chef des russischen Stromkonzerns RAO EES, Anatli Tschubais, verübt haben sollen. Die Angeklagten beteuern ihre Unschuld.
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Tschubais´ Dienstwagen war im März 2005 in der Nähe von Moskau knapp einem Sprengstoffanschlag entgangen. Anschließend beschossen die Attentäter die Fahrzeugkolonne des ehemaligen russischen Privatisierungs-Chefs.
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Die Behörden nahmen später einen Ex-Oberst der russischen Militärspionage GRU und zwei ehemalige Fallschirmjäger im Zusammenhang mit der Tat fest. Der Mordanschlag soll demnach ein Racheakt für Tschubais´ unpopuläre Privatisierungspolitik gewesen sein.
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Der Prozess findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.
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(kp/.rufo)
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