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Donnerstag, 20.11.2008
Putin kündigt Erhöhung des Arbeitslosengeldes an
Moskau. Das Arbeitslosengeld soll in Russland ab dem 1. Januar 2009 um 1.500 Rubel auf 4.900 Rubel (ca. 142 Euro) erhöht werden. Dies kündigte Premierminister Wladimir Putin heute auf dem Parteitag von „Einiges Russland“ an.
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Darüberhinaus teilte Putin mit, dass russische Bürger rückwirkend ab dem 1. Januar 2008 beim Kauf von Wohneigentum nicht 1 Million Rubel, sondern 2 Mio. Rubel von der Steuer absetzen können. Eine Familie könne so nicht 130.000 Rubel, sondern 260.000 Rubel (ca. 7.500 Euro) an Steuern sparen.
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„Im Rahmen einer Ausnahme halte ich es für möglich, dieser Maßnahme rückwirkende Gültigkeit zu geben“, erklärte Putin.
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Finanzminister Alexej Kudrin erklärte gegenüber Journalisten, dass die Erhöhung des Arbeitslosengeldes den Staat etwa 30 Mrd. Rubel (ca. 870 Mio. Euro) und die Steuerbefreiung etwa 10 Mrd. Rubel kosten wird.
Durch die auf die Realwirtschaft durchgeschlagene Finanzkrise haben zahlreiche Unternehmen in Russland bereits mit dem Personalabbau begonnen oder Entlassungen für die nächsten Monate angekündigt. Angesichts des rapide erlahmenden Wirtschaftswachstums ist auch nicht mehr damit zu rechnen, dass die neuen Arbeitslosen so schnell wie bisher neue Arbeitsplätze finden können.
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In einer Prognose der Weltbank wurde Russland für das Jahresende eine Arbeitslosenquote von 5,9 Prozent vorhergesagt, was eine Erhöhung um 0,5 Prozent innerhalb des letzten Quartals 2008 bedeuten würde.
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