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Mittwoch, 25.07.2007
Putin schlägt London vor, „das Gehirn zu wechseln“
Moskau. Moskau wird den mordverdächtigen Andrej Lugowoi nicht nach London ausliefern, das bekräftigt Wladimir Putin. Londons Forderungen seien „Rudimente kolonialen Denkens.“ London verweigere selbst die Auslieferung von 30 Kriminellen.
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Bei einem Treffen mit Jugendlichen in seiner Landresidenz Sawidowo bei Moskau kritisierte Wladimir Putin, Großbritannien verweigere die Auslieferung von Gesuchten auch an Frankreich und die USA.
In London versteckten sich 30 Menschen, die von der russischen Staatsanwaltschaft wegen verschiedener Straftaten gesucht werden, sagte Putin. London denke noch nicht einmal an deren Auslieferung.
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„Die liefern nie Menschen aus, die sich auf ihrem Territorium verstecken. Darunter sind auch Leute, denen terroristische Aktivitäten vorgeworfen werden“, sagte Putin.
„Anderen Ländern stellen sie gleichzeitig aber überhöhte Forderungen und machen auch noch beleidigende Vorschläge, die Verfassung zu ändern“, erklärte Putin bei dem Treffen auf seinem Landsitz.
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„Die sollten das Gehirn wechseln, aber nicht die Verfassung“, sagte Putin vor den Jugendlichen. „Das was die (die britische Regierung) fordern, sind offensichtlich Rudimente kolonialen Denkens.“ Damit werde nur unter Beweis gestellt, dass „denen noch das Denken des vergangenen Jahrhunderts im Gehirn sitzt.“
(mig/.rufo)
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