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Donnerstag, 20.11.2008
Putin verspricht Krisenbewältigung ohne Einschnitte
Moskau. Auf dem heute eröffneten 10. Parteitag der kremltreuen Mehrheitspartei „Einiges Russland“ hat deren Vorsitzender, Premierminister Wladimir Putin, erklärt, dass die Wirtschafts-und Finanzkrise ohne schwere Einschnitte für die russische Bevölkerung bewältigt werden wird.
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"Wir haben nicht vor, die entstandenen Probleme auf Kosten der Bürger zu lösen", sagte der Premier. "Die Löhne der Staatsbediensteten, die Renten und Beihilfen - all das wird ordnungsgemäß ausgezahlt, und das System der sozialen Leistungen für die Bürger wird normal funktionieren."
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Die in den letzten Jahren angelegten Reserven würden in den nächsten Jahren die Stabilität des russischen Haushaltssystem sichern, und zwar unabhängig von den Weltmarktpreisen für Öl und den anderen traditionellen Exportartikeln", sagte Putin.
Der Staat garantiere auch alle Bankeinlagen von Privatpersonen bis zu 700.000 Rubel (ca. 20.000 Euro). Damit seien die Ersparnisse von 98,5 Prozent aller Bankkunden abgesichert.
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Eine Wiederholung der Rubel-Krisen von 1991 und 1998 werde es nciht geben, versprach Putin: „Wir werden alles in unserer Macht stehende tun, damit sich die Probleme und Kollapse der vergangenen Zeit nicht mehr wiederholen“, erklärte der russische Regierungs-Chef vor den Deligierten.
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„Wir werden eine akkurate Geldpolitik betreiben, einen vorhersehbaren Kurs des Rubels unterstützen und logisch stringent gegen die Inflation vorgehen“, gelobte Wladimir Putin.
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