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Russland-Aktuell
Die Netzeitung von .RUFO
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| Donnerstag, 04.12.2008 |
Putin: Wirtschaft und Inflation wachsen, Renten auch |
| Moskau. Russlands Prmierminister Wladimir Putin hat seine traditionellen TV-Fragestunde mit der Bevölkerung mit einem beruhigend gemeinten Aussage begonnen: Der russische Staat werde im nächsten Jahr seine Investitionspläne und sozialen Verpflichtungen nicht zusammenkürzen. |
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„Alles was wir im Sozialsektor geplant haben, alle Erhöhungen der Sozialleistungen und der Renten, all das wird erfüllt“, erklärte Putin. Die Investitionspläne der großen (staatlichen) Unternehmen, die Pläne für Reformen in der Wohnungswirtschaft, der medizinischen Versorgung sowie beider Gesundheitsversicherung würden erfüllt, so Putin. Putin machte für die weltweit um sich greifende Wirtschafts- und Finanzkrise erneut die USA verantwortlich, die erst ihre eigene Wirtschaft in die Krise getrieben und dann „die ganze Welt angesteckt“ hätten. Russland werde davon auch betroffen, aber längst nicht so heftig, wie dies etwa Anfang der 90er Jahre war, als das sowjetische Wirtschaftssystem kollabierte. Heute stünde Russland weitaus gefestigter da und sei in der Lage, die anstehenden „schwierige Periode“ zu meistern. Dennoch sollten die Russen darauf „politisch und moralisch“ vorbereitet sein. Das Wirtschaftswachstum Russlands werde 2008 trotz der Krise 6,8 bis 6,9 Prozent betragen, allerdings aber geringer ausfallen als die geplanten 7,5 Prozent. Auch die Industrieproduktion werde noch um 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr ansteigen, sagte Putin. „Die Landwirtschaft hat überhaupt ein Rekordergebnis“, sagte der Regierungs-Chef. Bei der Inflationsbekämpfung gebe es Probleme, gestand Putin ein. „Anstatt der geplanten 12 Prozent und ein bisschen werden wir zum Jahresende 13 Prozent haben“, so Putin. |