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Montag, 12.12.2011
Putins Pressesprecher: 0,5 Prozent Wahlfälschungen
Moskau. Dmitri Peskow, Pressesprecher von Premier Wladimir Putin, gibt zu: Bei der Duma-Wahl hat es Fälschungen gegeben, es seien aber nur „ein halbes Prozent“, und das habe keinen Einfluss auf den Wahlausgang.
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Von Russlands führenden Staatsmännern will keiner an massive Fälschungen bei der Duma-Wahl vom 4. Dezember glauben. Nach Präsident Dmitri Medwedew meldet jetzt auch Wladimir Putins Pressesprecher Zweifel an den Vorwürfen der Opposition an.
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„Selbst wenn man die ganzen sogenannten Fälschungen zusammenzählt, kommt als Summe nur ein halbes Prozent von allen abgegebenen Stimmen heraus“, erklärte Dmitri Peskow am Montag in einem Interview für AFP.
Und weiter: „Selbst wenn allen diesen Klagen vor Gericht stattgegeben wird, stellen sie weder die Legitimität der Wahlen noch das Ergebnis der Abstimmung in Zweifel.“ Putin selbst schweigt sich weiter aus, nachdem er die Protestaktionen nach der Wahl mit „Einflüssen aus Washington“ in Zusammenhang gebracht hatte.
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Auch Generalstaatsanwalt Juri Tschaika und der Leiter der obersten Ermittlungsbehörde Alexander Bastrykin sind der Meinung, es gäbe keinen Grund für eine Neuansetzung der Duma-Wahl. Tschaika lässt sich immerhin dazu herab, die demonstrierenden Bürger dafür zu loben, dass „ihnen die Lage im Land nicht egal ist“.
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