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Freitag, 20.04.2007
Raketenabwehr: USA überzeugen Nato, nicht Russland
Moskau. Jaap de Hoop Scheffer, Generalsekretär der NATO, erklärte gestern die Übereinstimmung der Bündnispartner mit den Raketenabwehrplänen der USA in Mittelosteuropa.
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Gleichzeitig sagte der Generalsekretär nach den gestrigen Verhandlungen in Brüssel, dass mit der russischen Seite nicht in allen Fragen Einigkeit erzielt werden konnte. „Ich kann nicht behaupten, dass wir in allen Fragen eine Übereinkunft erzielt haben. Es gibt Meinungsverschiedenheiten in der Einschätzung der Bedrohungen“, so de Hoop Scheffer.
Der ständige Vertreter Russlands in Brüssel Konstantin Tozki erklärte gegenüber den Medien: „In erster Linie gibt es Unstimmigkeiten zwischen uns in der Beurteilung der Gefahr im Nahen Osten.“ Außerdem schätze Russland die Reichweite iranischer Raketen anders ein als die USA.
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Tozki ist davon überzeugt, dass für einen Angriff auf einen NATO-Staat mehr als zehn bis zwölf Raketen nötig seien. Man benötige dazu hunderte, so der Diplomat. Gleichzeitig forderte er die NATO-Partner dazu auf, gemeinsam dafür zu sorgen, dass der Iran die Zahl nicht erhöhe.
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Die USA wollen in Polen und der Tschechoslowakei Abwehrraketen stationieren. Begründet wird das Vorhaben mit der militärischen Bedrohung aus Nahost.
(cj/.rufo/Moskau)
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