|
Mittwoch, 01.11.2006
Rechtsradikaler Straßenumzug in Moskau verboten
Moskau. Moskaus Oberbürgermeister Juri Luschkow hat den für den kommenden Samstag geplanten rechtesradikalen Straßenumzug „Rechter Marsch“ verboten. Nach den Erfahrungen mit einer gleichartigen Veranstaltung im vergangenen Jahr wollten die Behörden keine Neuauflage der Veranstaltung zulassen, erklärte er.
|
|
Der Aufmarsch im vergangenen Jahr sei „ein besorgniserregendes Signal für alle gewesen, die ein ruhiges Leben führen wollen“, so Luschkow. Bei dem ersten dem neuen russischen Nationalfeiertag am 4. November gewidmeten Straßenumzug hatten einige Teilnehmer offen neonazistische Parolen gegrölt.
|
Die Organisatoren wollen den „Rechten Marsch“ auch in diesem Jahr auf jeden Fall abhalten und kündigten bereits im Vorfeld auf ihrer Webseite an, ein behördliches Verbot zu ignorieren. Alle Teilnehmer wurden aufgerufen, sich in der Moskauer U-Bahn zu versammeln. Dort habe die Miliz keine Möglichkeit, die Demonstranten auseinanderzujagen.
|
(kp/.rufo)
|
|
|
|
Leser-Kommentare zu diesem Artikel (und Kommentare zu Kommentaren): ↓
Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar, nachdem Sie sich hier unten für Kommentare neu registriert haben. Sie können hier oder im Forum (www.forum.aktuell.ru) mitdiskutieren.
Bisher gibt es zu diesem Artikel noch keine Leserkommentare
Überblick aller Leserkommentare zu allen Artikeln >>>