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Freitag, 21.09.2007
Roskosmos will neuen Weltraumbahnhof in Russland bauen
Moskau. Der Chef der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos, Anatoli Perminow, will bis 2020 einen Weltraumbahnhof im Fernen Osten Russlands errichten. Bislang starteten die meisten Raketen von Baikonur in Kasachstan aus. Doch zwischen Russland und Kasachstan gibt es nach dem jüngsten Absturz eines Raketenträgers Streit.
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Der Raketenträger vom Typ Proton fiel nach dem verunglückten Start am 6. September etwa 40 Kilometer von der Stadt Scheskasan zu Boden. Zu der Zeit hielt sich Kasachstans Präsident in dem Gebiet auf. Die Aufregung der kasachischen Behörden war dementsprechend groß nach dem Unglück.
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Inzwischen sind alle weiteren Proton-Starts in Kasachstan vorläufig verboten worden.
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Der Chef der russischen Raumfahrbehörde Perminow hofft dennoch, dass die sieben Satelliten für das russische Navigationssystem GLONASS rechtzeitig bis zum Jahresende ins All geschossen werden können. Er hoffe, dass alle Sicherheitsfragen noch bis Ende September gelöst werden könnten.
Gleichzeitig teilte er mit, dass Russland an einem eigenen Weltraumbahnhof (neben Plessetzk)arbeite. "Meiner Meinung nach sollte zumindest eine neue Startbasis auf russischem Territorium errichtet werden", sagte er.
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Für den Start eines neuartigen bemannten Raumschiffes könne ein Standort im Fernen Osten Russlands errichtet werden, sagte Perminow. Bis 2020 sei solch ein ziviler Raumbahnhof möglich, fügte er hinzu.
(ab/.rufo/Moskau)
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