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Mittwoch, 25.07.2007
Russische Marine will Ostsee-Pipeline sichern
Moskau. Die russische Marine will im Auftrag des Gasmonopolisten Gazprom (Gasprom) die Trasse der geplanten Ostseepipeline (Northstream) sichern. Ein entsprechender Plan sei bereits ausgearbeitet, teilt Flottenchef Wladimir Massorin mit.
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Entsprechend diesem Plan soll die Trasse der Pipeline von Explosivstoffen, Chemiewaffen und anderen Unterwasserobjekten geräumt werden, sagt Massorin laut Armeezeitung "Krassnaja Swesda" (Roter Stern).
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Vertreter des Verteidigungsministeriums haben laut Massorin, so berichtet die Nachentur RIA Nowosti, während verschiedener von Gazprom organisierten Expeditionen die Trasse der zukünftigen Pipeline im Finnischen Meerbusen bereits untersucht und vier versunkene Torpedoboote sowie zwei „historische Objekte“ und mehr als 600 weitere Gegenstände geortet.
Die Gaspipeline North Stream soll durch die Ostsee von der russischen Portowaja-Bucht nahe Wyborg bis nach Greifswald an der deutschen Ostseeküste gebaut werden. Die neue Leitung ermöglicht Direktlieferungen russischen Erdgases nach Westeuropa ohne Umweg über Transitländer. Projektbetreiber sind der russische Konzern Gasprom sowie die deutschen BASF AG und E.ON AG.
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Der erste Strang soll bis Juli 2010 fertiggestellt werden und bis 2012 die Volleistung von 30 Milliarden Kubikmetern erreichen. Nach der Errichtung eines zweiten Strangs soll die Kapazität der Pipeline gegen 2013 auf 55 Milliarden Kubikmeter steigen.
Durch die neue Pipeline soll Erdgas vom riesigen Stockmann-Feld gepumpt werden. Das erste Gas soll dort 2013 gefördert werden.
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(mig/.rufo/Moskau)
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