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Montag, 07.05.2007
Russischer Oligarch Deripaska kauft Hochtief-Anteil
Moskau. Der russische Oligarch und Unternehmer Oleg Deripaska weitet sein Engagement in der europäischen Baubranche aus. Nachdem bereits vor gut einer Woche bekannt wurde, dass Deripaska 30 Prozent der österreichischen Strabag gekauft hat, vermeldete jetzt auch die Presseabteilung des deutschen Baukonzerns Hochtief eine dreiprozentige Beteiligung Deripaskas.
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Deripaska ließ sich den bescheidenen dreiprozentigen Anteil an Hochtief 200 Millionen US-Dollar kosten. Insgesamt 2,1 Millionen Anteilsscheine seien innerhalb weniger Tage zum gültigen Marktpreis erworben worden. Deripaska kündigte gleichzeitig an, den Anteil aufstocken zu wollen.
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Ähnlich wie zuvor Strabag kommentierte auch Hochtief den Einstieg Deripaskas als Win-win-Situation für beide Seiten. Die russische Seite interessiere sich für das deutsche Knowhow und die deutsche Seite wiederum wolle stärker auf dem russischen Markt präsent sein, heißt es in der offiziellen Presseerklärung von Hochtief.
Derzeit ist Hochtief in Russland tätig bei der Sanierung des Flughafens Scheremetjewo, beim Bau des Bahnhofs für das Terminal Scheremetjewo-2 und beim Bau eines neuen Fußballstadions für den Moskauer Lokalmatadoren „Spartak“.
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In der Vergangenheit realisierte der Konzern in Russland unter anderem das Zentralgebäude der russischen Sparkasse, die Niederlassung von Mercedes Benz in Moskau sowie das Berliner Haus in der russischen Hauptstadt.
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Gemeinsam mit der Projektentwicklungsgesellschaft von Deripaskas Mischkonzern „Bazowoj element“ will Hochtief in Russland Flughafen-Projekte umsetzen.
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Fachleute vermuten, dass Deripaska seine verschiedenen Engagements im Bausektor bündeln und einen europäischen Konzern gründen könnte.
(cj/.rufo/Moskau)
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