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Dienstag, 08.09.2009
Russischer Rechnungshof warnte: Wasserkraftwerk defekt
Moskau. Das Wasserkraftwerk am Jenissej, das am 17.August bei einer Katastrophe völlig zerstört wurde, war schon seit langem altersschwach und defekt, erklärt jetzt der Chef des russischen Rechnungshofes, Sergej Stepaschin. Der Rechnungshof habe davor schon vor 2 Jahren gewarnt.
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Auf einer Veranstaltung im sibirischen Barnaul erklärte Stepaschin heute, der Rechnungshof habe vor zwei Jahren das Sajano-Schuschenski Wasserkraftwerk am Jenissej in Sibirien überprüft.
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Dabei sei festgestellt worden, dass die Anlage - mit 6,4 Gigawatt das grösste Wasserkraftwerk Russlands und eines der grössten der Welt - zu 85 Prozent technisch abgenutzt war. Der Rechnungshof habe die russische Regierung und den Rechnungshof darauf aufmerksam gemacht.
Die Antwort auf die Warnung des Rechnungshofes sei gewesen, dass die Betreibergesellschaft RusGidro (RusHydro) selbst für die fälligen Reparaturarbeiten sorgen müsse. Schliesslich sei RusGidro eine Aktiengesellschaft, berichtet Sergej Stepaschin.
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Dies, so Stepaschin sarkastisch, illustriere den sogenannten "staatspolitischen Ansatz" bei der Reform des Energiesystems in Russland.
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Bei er Katastrophe am 17.August waren 75 Menschen getötet worden. Die Wiederherstellung des Wasserkraftwerkes wird vier bis fünf Jahre dauern. Die Versorgung weiter Gebiete Sibiriens mit Elektrizität kann aber durch andere Kraftwerks-kapazitäten abgedeckt werden.
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