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Freitag, 17.08.2007
Russland am Wochenende: Wahlen in Kasachstan
Astana. Das wichtigste politische Ereignis des Wochenendes in der GUS findet am Wochenende nicht in Russland, sondern in Kasachstan statt. Dort wird am Samstag das neue Unterhaus des Parlaments vorzeitig gewählt.
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Die Wahlen werden nach einer umfassenden politischen Reform in Kasachstan durchgeführt. Erstmals werden die Abgeordneten rein nach dem Parteiensystem gewählt. Unabhängige Kandidaten soll es nicht mehr geben.
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Begleitet wird der Urnengang allerdings auch von politischen Turbulenzen um Präsident Nursultan Nasarbajew. Dessen ehemaliger Schwiegersohn Alijew fiel kürzlich beim Präsidenten in Ungnade, nachdem er angekündigt hatte, gegen seinen Schwiegerpapa bei den nächsten Präsidentschaftswahlen anzutreten.
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Gegen Alijew wurde ein Strafverfahren in Kasachstan eingeleitet, als Botschafter in Österreich wurde er abgelöst. Allerdings verweigerte ein Gericht in Wien die Auslieferung Alijews nach Astana. Es sei kein rechtsstaatliches Verfahren in Kasachstan gewährleistet, befanden die Richter der Alpenrepublik.
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In der Ural-Region Tscheljabinsk endet die Anti-Terror-Übung, die Militärs der "Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit" gestartet haben. Insgesamt nahmen an dem Manöver "Friedensmission 2007" 6.000 Soldaten aus sechs Staaten teil.
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In Moskau müssen sich Einwohner und Gäste der Hauptstadt am Wochenende auf Einschränkungen im Metroverkehr einstellen. Für zwei Tage werden mehrere Stationen der hellblauen Fili-Linie gesperrt.
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Da ist es gut, dass der Nachtklub "Konzert" an der Metrostation "Kurskaja" liegt, die von den Schließungen nicht betroffen ist. Im "Konzert" gibt es nämlich ein Konzert - und zwar von der russischen Kult-Rockgruppe "Krematori" (zu deutsch "Krematorium"). Schon über 30 Jahre begeistern sie das russische Publikum. Beginn der Veranstaltung ist 22:00 Uhr am Samstag.
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(ab/.rufo/Moskau)
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