Zürich. Wie hat sich die russische Gesellschaft 20 Jahre nach Öffnung des Eisernen Vorhangs verändert? Unter dem Motto „Russland in der Krise“ schlägt der Journalist Roman Berger in seinem Vortrag einen Bogen bis zur Gegenwart.
Roman Berger, der von 1991 bis 2001 als Korrespondent für den „Tages-Anzeiger“ in Moskau tätig war, analysiert in seiner Abendveranstaltung „Russland in der Krise“ die Situation der einstigen Weltmacht. Moderator ist der Direktor der Paulus-Akademie Zürich, Hans-Peter von Däniken.
Weshalb wurde Russland kapitalistisch, jedoch nicht demokratisch? Wie hat sich die russische Gesellschaft in den zwanzig Jahren nach Ende des Kalten Krieges verändert? Berger blickt zurück, um die Gegenwart verständlich zu machen.
Die jetzige Wirtschaftskrise zeige die Struktur- schwächen eines hauptsächlich vom Öl- und Gasexport abhängigen Landes. Wie realistisch ist eine Modernisierung, die Russland aus der Krise hilft, und wie kann der Westen Einfluss nehmen? All diese Fragen sollen nun Antworten finden.
Mach mal Pause, erst recht in dieser Hitze. Das dachte sich auch dieser Kranführer im Petersburger Hafen, dem dafür wenigstens ein luftiges Plätzchen zur Verfügung steht.( Topfoto: Deeg/.rufo)