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Freitag, 14.09.2007
Schmutzige Städte: Dserschnisk und Norilsk in Top-10
Moskau. Die zwei russischen Städte Dserschinsk und Norilsk gehören laut einer Studie zu den zehn am meisten verschmutzten Städten der Welt. Die Umweltschäden haben massiven Einfluss auf die Gesundheit der Bewohner.
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Die Liste der am meisten verschmutzten Städte wurde vom amerikanischen Blacksmith-Institut erstellt. Innerhalb der Anti-Top-10 wurde keine Wertung mehr vorgenommen.
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Die größten Umweltsünder sind der Liste zufolge China (Linfen und Tianjin), Indien (Sukinda und Vapi) und Russland (Dserschinsk und Norilsk), die jeweils mit zwei Vertretern auf der Liste erscheinen.
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Die Umweltverschmutzungen in Dserschinsk sind ein Erbe des Kalten Krieges, als in der Großstadt an der Wolga Chemiewaffen hergestellt wurden. Nach Schätzungen der städtischen Umweltbehörde liegen in Dserschinsk 300.000 Tonnen Chemieabfälle begraben.
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Das Grundwasser ist mit Dioxin und Phenol verseucht. Die Sterberate liegt 260 Prozent über der Geburtenrate.
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Norilsk wurde in den 30er Jahren als Arbeitslager für den Abbau von Nickel errichtet. Heute leben in der Stadt über 100.000 Menschen. Viele von ihnen leiden an Lungenkrankheiten, hervorgerufen durch die hohe Konzentration giftiger Metalle in der Luft.
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Neben Norilsk und Dserschinsk sind auch die ukrainische Stadt Tschernobyl und die aserbaidschanische Industriestadt Sumgait auf der wenig schmeichelhaften Liste.
(ab/.rufo/Moskau)
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