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Montag, 19.05.2008
Schriftsteller Tschingis Aitmatow liegt im Koma
Kasan. Der bekannte kirgisische Schriftsteller Tschingis Aitmatow ist in der tatarischen Hauptstadt Kasan in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Sein Zustand wird als äußerst kritisch eingeschätzt. Er liege im Koma und müsse künstlich beatmet werden, berichten russische Medien.
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Er war mit einem Filmteam in der russischen Teilrepublik Tatarstan unterwegs, als er am Freitag einen Schwächeanfall erlitt.
Trotz aller Anstrengungen der Ärzte gelang es am Wochenende nicht, den Gesundheitszustand des Schriftstellers zu stabilisieren. Nach einem plötzlichen Blutdruckabfall verlor der 79jährige das Bewusstsein. Um die lebenswichtigen Funktionen zu erhalten, wurde Aitmatow an ein Beatmungsgerät angeschlossen.
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Zugleich versuchen die Ärzte, die Durchblutung des Patienten zu verbessern. Aitmatow wurde eine Nierenschwäche diagnostiziert. In der Vergangenheit hatte der Schriftsteller bereits mit schweren Herzproblemen zu kämpfen.
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Aitmatow gelang 1958 mit der Erzählung „Dschamilija“ der internationale Durchbruch. Seine zahlreichen Werke, in denen die kirgisische Kultur und Tradition im Mittelpunkt steht, wurden in etwa 150 Sprachen übersetzt.
(ab/epd/.rufo/Moskau)
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