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Donnerstag, 05.04.2007
SPB: Smolny genehmigt Unzufriedenen Demo statt Marsch
St. Petersburg. Die Petersburger Stadtverwaltung hat für den am 15. April geplanten zweiten „Marsch der Unzufriedenen“ bedingt grünes Licht gegeben - allerdings nur in Form einer stationären Kundgebung auf jenem Platz, von wo die Oppositionellen durch die Stadt ziehen wollten.
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„Die Durchführung einer Versammlung vor dem ‚Theater des jungen Zuschauers’ (TJUS) wurde genehmigt. Den Organisatoren sagt dieser Platz zu“, erklärte das Petersburger Stadtoberhaupt Valentina Matwijenko.
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Die Stadtverwaltung bleibe aber bei ihrer Position, dass Demonstrationszüge nicht genehmigt werden könnten, da „im Interesse irgendeiner Gruppe nicht eine 5-Millionen-Stadt paralysiert werden darf“. Außerdem sei die Sicherheit dabei nicht zu gewährleisten.
Die Veranstalter hatten beantragt, vom TJUS quer durch die Innenstadt bis zum Gouverneurssitz am Smolny marschieren zu wollen. Sie kündigten allerdings an, dennoch durch die Stadt zu ziehen. „Auf der Stelle marschieren können sie im Stadtparlament“, so der Ex-Abgeordnete Sergej Guljajew.
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Der „Nationalbolschewist“ Eduard Limonow bezeichnete die beschränkte Genehmigung bereits als Erfolg. Die Stadtverwaltung habe nach dem negativen Echo auf den verbotenen und dann auf dem Newski Prospekt von der Polizei mit Gewalt gestoppten ersten „Marsch der Unzufriedenen“ mit eibnigen tausend Teilnehmern offenbar die richtigen Lehren gezogen.
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Die Moskauer Behörden haben hingegen eine für den 14. April angemeldete Demonstration unter dem gleichen Motto verboten und den Organisatoren Plätze außerhalb des Stadtzentrums angeboten.
(ld/rufo/St.Petersburg)
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