Die Feierlichkeiten zum neuen Tag der Nationalen Einheit in Russland verliefen ruhig. Putin legt auf dem Roten Platz am Denkmal für Minin und Poscharski, die 1612 den Volksaufstand gegen die polnische Okkupation angeführt hatten, Blumen nieder. In Nischni-Nowgorod, wo der Aufstand begonnen hatte, enthüllten Patriarch Alexi II. und der Bildhauer Surab Zeretelli ein Kopie dieses Denkmals. Die Regierungspartei "Einiges Russland" organisierte Kundgebungen in zahlreichen russischen Stäften. In Moskau riefen erstmals Rechtsextremisten zu einer gemeinsamen Demonstration auf, an der schließlich knapp 2.000 Menschen teilnahmen. Gegendemonstraten bewarfen den Demonstrationszug mit wassergefüllten Präservativen und Knall- und Leuchtkörpern. Die Demonstration richtete sich unter den Parolen "Ruhm den Imperium" und "Russen, steht auf" gegen illegale Einwanderung nach Russland. Die "Eurasische Jugend" rief zum Kampf für ein "Drittes Imperium" auf. Die Demonstration endete vor der Präsidentenadministration auf dem Slawischen Platz in Moskau. (gim/.rufo)