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Mittwoch, 14.01.2009
Timoschenko verspricht Gas-Transit, Naftogas lehnt ab
Kiew. Widersprüchliche Meldungen aus Kiew. Die ukrainische Premierministerin Julia Timoschenko hat am Mittwoch erneut bekräftigt, dass die Ukraine zum Gastransit bereit sei. Gleichzeitig lehnt Naftogas einen Antrag von Gazprom auf Weiterleitung von Gas ab.
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Timoschenko erklärte im Gespräch mit dem slowakischen Regierungschef Robert Fico, dass die Ukraine das Gas unverzüglich weiterleiten werde, sobald Russland mit den Lieferungen beginne.
Fico, der anschließend in Moskau erwartet wird, forderte beide Streitparteien zum schnellen Handeln auf. "Wir sind auf das Gas angewiesen", betonte der slowakische Premierminister.
Unterdessen teilte Gazprom mit, dass sein Antrag auf die Durchleitung von insgesamt 98,8 Millionen Kubikmeter Gas von Naftogas Ukraine abgelehnt worden sei.
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Kiew fordert, dass das Gas nicht über Sudscha, sondern über die Gasverteil-Stationen Pisarewka und Walujki eingeleitet wird. Diese Stationen dienen nach Angaben von Gazprom aber eigentlich für die innere Versorgung der Ukraine und nicht für den Transit.
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