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Montag, 09.11.2009
Ukraine verspricht Europa reibunglosen Gastransit
Kiew. Probleme beim Gastransit über die Ukraine wird es diesen Winter nicht geben. Das zumindest hat Kiew der EU-Kommission versprochen.
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Die ukrainische Regierung teilte der EU-Kommission mit, dass bereits 25 Mrd. Kubikmeter Gas in unterirdischen Speichern des Landes gebunkert seien. Laut Transitvereinbarungen ist die Ukraine verpflichtet, bis zum Winteranfang 24,8 Mrd. Kubikmeter Gas einzulagern, um den nötigen Gasdruck in den Pipelines zu erzeugen.
Nach Angaben von Premierministerin Julia Timoschenko sind schon seit September 25,5 Mrd. Kubikmeter Gas in den Speichern. Der ukrainische Gaskonzern Naftogaz teilte mit, dass die Gaslieferungen insgesamt 7,7 Mrd. USD gekostet hätten.
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Im vergangenen Jahr hatten Russland und die Ukraine sich zum Neujahr einen Gaskrieg geliefert, der auf Kosten der europäischen Verbraucher ausgetragen wurde. Weil sich beide Seiten nicht auf einen Preis russischen Gases für die Ukraine einigen konnten, stellte Russland seinem Nachbarn den Gashahn ab.
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Die Ukraine bediente sich daraufhin am Transitgas nach Europa, das dann schließlich auch von Russland abgedreht wurde. Erst nach über zehn Tagen einigten sich Moskau und Kiew und der Transit wurde wieder aufgenommen.
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