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Montag, 19.10.2009
Vater tschetschenischer Nord-Ost-Terroristen läuft über
Grosny. Der Vater eines der bekanntesten tschetschenischen Terroristen, Mowsar Barajew, der die Nord-Ost-Geiselnahme in Moskau angeführt hatte, wechselt das Lager und unterstellt sich dem moskau-orientierten Tschetschenen-Präsidenten Ramsan Kadyrow.
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Sein Sohn Mowsar, der bei der Massengeiselnahme selbst ums Leben kam, hätte seinen Schritt sicher scharf verurteilt, erklärt Buchari Barajew in einem Zeitungsinterview, berichtet die britische The Times. Nach all den vergangenen Leiden müsse man es aber jetzt verstehen, sich würdig mit seinen Niederlagen abzufinden, sagt demnach Buchari Barajew.
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Im Laufe der vergangenen Tschetschenienkriege waren 25 Mitglieder der Familie Barajew getötet worden.
Unter ihnen auch der Bruder des jetzt überläufigen Familienoberhauptes und Onkel des Nord-Ost-Anführers, der Terrorist Arbi Barajew, dem seinerzeit u.a. gut organisierte Geiselnahmen und der aufsehenerregende Mord an vier britischen Ingenieuren zu Last gelegt wurde, deren Köpfe Anfang 1999 an der Landstrasse nach Grosny gefunden wurden.
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Er sei nach wie vor stolz auf seinen Sohn, erklärt laut Times Buchari Barajew jetzt. Er sei den Märtyrertod für sein Land gestorben. Die Geiselnahme unschuldiger Menschen sei aber ein Fehler gewesen, den er selbst nie unterstützt habe.
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In den vergangenen zwei Jahren hatte es der moskauorientierte Präsident Tschetscheniens, Ramsan Kadyrow geschafft, zahlreiche frühere Untergrundkämpfer auf seine Seite zu ziehen - oder töten zu lassen.
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Vor kurzem hatten Kadyrow, Achmed Sakajew und andere Anführer des Untergrundes im Exil einen Friedensprozess ausgerufen, der von islamistischen Fundamentalisten aber hart kritisiert wurde.
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