Mittwoch, 12.12.2012
Vermisster Helikopter nach vier Tagen gefunden: 3 ToteTwer. Jäger haben heute einen seit Samstag vermissten privaten Hubschrauber gefunden. Bei dem Absturz kamen alle drei Insassen ums Leben. Der Pilot hatte sowohl fliegerisch wie geschäftlich einen schlechten Ruf.
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Das Wrack des Hubschrauber vom Typ Robinson R-44 wurde heute im Kreis Solnetschnegorsk in einem Waldgebiet aufgefunden. Seit Samstag hatten über 600 Einsatzkräfte nach dem Fluggerät gesucht.
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Der Pilot und Besitzer, der unter dem Spitznamen Torf-Zar bekannte Unternehmer Fjodor Zarjow, wollte von seinem Wohnort, einer elitären Datschensiedlung im Gebiet Twer, in den Kreis Dmitrow im Moskauer Umland fliegen wobei er den Flug nicht bei den Luftaufsichtsbehörden anmeldete.
Gegen den wegen Autodiebstahls vorbestraften Zarjow liefen Ermittlungen wegen illegalen Holzeinschlags. Angeblich soll er seinen Hubschrauber früher auch dazu benutzt haben, sich vor Ermittlern abzusetzen. Lokale Medien berichteten zudem, der Hobbypilot habe sich seine Landeplätze gerne nach Gutdünken ausgewählt zum Beispiel Fußballplätze der Dorfjugend.
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Einer der beiden weiteren Insassen war Wassili Petrow, ein Sohn des früheren Chefs der Behörde für Staatseigentum, RosImuschestwo. Der Geheimdienst FSB hatte nach dem Verschwinden des Helikopters vergeblich versucht, seinen Namen geheim zu halten.
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