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| Fisch - eine wichtige Bioressource Russlands (Foto: rufo) | |
Donnerstag, 09.12.2004
Fischdiebe sollen Innenministerium ins Netz gehen
Moskau. Das russische Innenministerium will Fischdieben, vor allem im Fernen Osten, zu Leibe rücken. Der Umfang des Fisch-Schmuggels wird auf eine Mrd. USD jährlich geschätzt. In der Moskauer Polizeiuniversität läuft derzeit eine Konferenz „Über die Bekämpfung der Schattenwirtschaft in Grenzgebieten der Russischen Föderation und ihrer Anrainer“.
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Neben den russischen Veranstaltern nehmen Polizeifahnder aus 13 Ländern an der Konferenz teil. Nach ihrer Meinung sollte man nicht von „Schattenwirtschaft“, sondern von Wirtschaftsverbrechen sprechen. Der Fischfang gehe in Russland um zehn bis zwölf Prozent pro Jahr zurück, weil Edelfische und Krabben illegal ins Ausland verkauft werden.
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Russische Fischdiebe überpinseln in der Regel den Schiffsnamen und laufen japanische Häfen mit falschen Papieren direkt an. Nicht nur dort, sondern in allen Anrainerländern mit Ausnahme Norwegens drücken die Behörden in sochen Fällen beide Augen zu. Ursachen des blühenden Schmuggels seien zu niedrige Ankaufpreise für Fischprodukte in Russland, Korruption und mangelnde Kontrollen. Russische Grenzer seien allein nicht in der Lage, Abhilfe zu schaffen, heißt es.
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Das russische Innenministerium will die so genannte „vereinfachte Zollabfertigung“ der Fischereifahrzeuge beim Verlassen der russischen Hoheitsgewässer abschaffen. Sonst ließe sich der faktische Umfang des Fischfangs nicht kontrollieren, heißt es. Auch werde durch das heute angewandte Verfahren die Korruption begünstigt. Andererseits soll die Bestrafung der Schmuggler drastisch verschärft werden.
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(adu/.rufo)
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