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Der Frost hat nicht nur Moskau fest im Griff (Foto: 1. Kanal)
Der Frost hat nicht nur Moskau fest im Griff (Foto: 1. Kanal)
Dienstag, 17.01.2006

Frost-Alarm in Moskau, Kälterekord am Donnerstag?

Moskau. (aktualisiert) Nach einem bislang relativ milden Winter hat der Frost Moskau und Zentralrussland nun umso fester im Griff. Bei minus 35 Grad im Moskauer Umland fiel in einigen Häusern die Zentralheizung aus.

Den Vorhersagen der Moskauer Meteorologen zufolge wird es in den kommenden Tagen noch kälter. Bis auf 35 Grad unter Null soll die Quecksilbersäule in der russischen Hauptstadt sinken, obwohl die Metropole durch Verkehr und Industrie aufgeheizt ist. Im Umland wird es in sogar noch kälter.

Am 19. Januar könnte in Moskau unter Umständen sogar ein absolutes 24-Stunden-Temperaturminimum erreicht werden, berichtete der Fernsehsender NTW. Am 19.Januar werden in Russland alljährlich die sogenannten "Täuferfröste" erwartet.

Wohnungen sollen warm bleiben


Die Stadtwerke in Moskau sind dazu übergegangen, die städtischen Busse mit Spezialbenzin Marke „Arktis“ zu betanken, viele Fahrzeuge ließen sich am Dienstagmorgen dennoch nicht starten.

Bei Russland-Aktuell
• Frostwelle mit 30 Grad minus erreicht Moskau (16.01.2006)
• Frostrekorde in Sibirien (13.01.2006)
• Moskau steht ein kalter Winter bevor (21.09.2005)
• Sümpfe in Sibirien tauen, Flutkatastrophe in Europa (26.08.2005)
• Schneeberge in Moskau wachsen weiter (01.02.2005)
Der Energieversorger „Mosenergo“ warnt bereits vor möglichen Engpässen bei der Heizversorgung, sollte die Frostperiode längere Zeit über andauern. Im Notfall bereitet das Unternehmen die Abschaltung von Industriebetrieben vor, um die Heizversorgung der Bevölkerung auf jeden Fall zu garantieren.

Um Strom zu sparen, sollen zudem Straßenlaternen und Leuchtreklame teilweise abgeschaltet werden.

In der Nacht von Montag auf Dienstag starben zwei Menschen in der Hauptstadt an Erfrierungen, zwölf weitere mussten in Krankenhäuser eingeliefert werden. Wegen der starken Kälte werden Obdachlose in der Nacht nicht mehr wie gewöhnlich aus den Bahnhofswartesälen vertrieben.

Wodka für Zirkus-Elefanten


Die Moskauer Schulkinder haben sich dagegen womöglich etwas zu früh über bevorstehende Kälteferien gefreut. Immerhin dürfen alle Eltern bei mehr als 24 Grad Frost selbst entscheiden, ob sie ihren Nachwuchs noch auf die Straße schicken wollen oder nicht. Bei Temperaturen um minus 30 Grad gab es in Kasan an der Wolga dagegen offiziell kältefrei.


Kurios kämpfen die Mitarbeiter im Zirkus der Wolgastadt Jaroslawl gegen die Witterung. Die frostempfindlichen Elefanten werden dort inzwischen mit einer täglichen Wodka-Ration von einem Eimer pro Nase bei Laune gehalten.

(kp/.rufo)


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