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Freitag, 24.05.2002
Grenzschützer jagten Geiselnehmer im Pazifik
St. Petersburg (ld) An der russischen Pazifikküste stellte der russische Grenzschutz einen Fischkutter, dessen Besatzung eine Gruppe von Fischfang-Inspektoren und Grenzsoldaten überwältigt und in einer Kajüte eingesperrt hatte. Das in Richtung Japan flüchtende russische Schiff wurde zu Wasser und in der Luft verfolgt.
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Der im Gebiet der Schantarski-Inseln beim illegalen Fischfang ertappte Fischkutter „Rekin“ aus Petropawlowsk-Kamtschatskij versuchte mit allen Mitteln, sich der Kontrolle und einer wahrscheinlichen Bestrafung zu entziehen. Drei bewaffete Grenzsoldaten und zwei Fischfang-Inspektoren, die von dem russischen Grenzschutz-Boot „Worowskij“ zu dem Schiff übergesetzt hatten, wurden von der Besatzung überwältigt und in einer Kajüte eingesperrt. Die Verfolgung nahm später auch ein auf Sachalin stationiertes Patrouillenflugzeug vom Typ An-72 auf. Die Flugzeugbesatzung erhielt den Befehl, das Schiff mit Warnschüssen zu stoppen.
Die russischen Grenzschützer alarmierten auch ihre japanischen Kollegen, die sich bereit zeigten, das flüchtige Schiff ebenfalls aufzubringen. Die Fischwildererer sendeten ihrerseits ein SOS-Signal und erbaten über Funk Hilfe, da sie angeblich von einem unbekannten bewaffneten Schiff verfolgt würden. Mit Luftunterstützung gelang es dem Grenzschutzboot schließlich, den Fischkutter einzuholen und zum Beidrehen zu zwingen. Er wird jetzt nach Kamtschatka eskortiert.
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