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| Ideale Kulisse für Trauungen: der Kreml von Nowgorod (Foto: Archiv) | |
Dienstag, 14.04.2009
Heiraten im Freilichtmuseum wg. Überlastung der Behörden
Nowgorod. Wegen übermässigen Andrangs haben die Standesämter im Gebiet Nowgorod fünf statt nur drei Wochentage geöffnet. Vor allem aber dürfen künftig Trauungen auch in Freilicht-Museen und Kulturpalästen registriert werden.
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Wie die Wochenzeitung "Nowgorod" berichtet, sind bereits jetzt alle Heiratstermine für die Sommermonate bis zum Oktober hin ausgebucht.
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Damit heiratswillige Paare auf der Terminsuche nicht die Trauungszeremonien blockieren, mussten im Standesamt des Gebietes getrennte Registrierstellen für die Terminvergabe eingerichtet werden.
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Ausserdem wurde auf Beschluss der Gebietsadministration erstmals erlaubt, Brautpaare auch ausserhalb des Standesamtes in Freilichtmuseen, Museen und Kultureinrichtungen zu trauen. In Frage kommt dafür zum Beispiel der historische Kreml von Nowgorod oder der Park an der Stelle des ehemaligen Hansehofes.
Besonders beliebt unter Nowgoroder Jugendlichen wurde in letzter Zeit ein Freilichtmuseum für traditionelle Holzarchitektur am Ufer des Ilmensees, vor dessen Kulisse auch Heiraten nach vorchristlichen Ritualen geschlossen wurden.
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Die Stadtverwaltung von Nowgorod denkt aber nicht nur an die Quantität, sondern auch bereits an die Nachhaltigkeit der Familiengründungen. Sie will ein Beratungszentrum "Schule der Frischvermählten" einrichten, um Scheidungen vorzubeugen.
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