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| Bauherr Sjutagin wollte sein unvollendetes Werk nicht selbst abreißen - das besorgt nun der Gerichtsvollzieher (Foto: ogoniok.com) | |
Dienstag, 18.11.2008
Höchstes Holzhaus der Welt zum Abriss freigegeben
Archangelsk. Das höchste Holzhaus der Welt soll abgerissen werden – aber möglichst günstig. In Archangelsk wird per Ausschreibung die Demontage eines nie vollendeten 13 Stockwerke hohen Holz-Wolkenkratzers angeboten.
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Das „Sutjagin-Haus“ im Stadtteil Solombala hat es bis ins Guiness-Buch der Rekorde geschafft. Auf 38 Meter Höhe schraubt sich der Turm empor – durchaus eindrucksvoll, aber weitaus weniger elegant als die berühmten Holzkirchen des russischen Nordens.
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Ambitionierter Bauherr landete im Gefängnis Zudem wurde das Bauwerk nie vollendet: Sein Schöpfer, der Archangelsker Bauunternehmer Nikolaj Sutjagin, wollte darin eigentlich ein originelles Hotel mit allem Komfort einrichten. Doch schon 1996 geriet erst seine Firma in Zahlungsnöte – und dann ihr Chef auch noch für zwei Jahre ins Gefängnis.
Danach kam das Projekt nicht wieder in die Gänge. Zwölf Jahre lang pfiff der Wind durch die offenen Fensterhöhlen - und der Stolz der Archangelsker auf das individualistische Wunderwerk verwandelte sich nach und nach in Scham angesichts des wenig ansehnlichen „Holzstoßes“.
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Gerichtsentscheid: Der Holzturm ist gefährlich Im Juni hatte dann ein Gericht den Abriss verfügt, weil der himmelstrebende Holzbau den Brandschutzvorschriften widerspreche. Der Eigner weigerte sich aber, die Anordnung umzusetzen, weshalb der Gerichtsvollzieher-Dienst jetzt ein Abrissunternehmen sucht.
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Die Kosten in Höhe von ca. 2,5 Mio.Rubel (ca. 72.000 Euro( wird deshalb zunächst der Staat übernehmen um sie dann von dem Hausbesitzer einzuklagen.
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