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Montag, 14.07.2008

Laser bei russischem Techno-Festival verbrennt Augen

Laser-Show: In Russland werden oft Sicherheitsstandards missachtet (Foto: TV)
Lothar Deeg, St. Petersburg. Das ging mächtig ins Auge: Ein falsch installierter Leser verbrannte 30 russischen Techno-Fans auf einem Musikfestival unwiederbringlich die Augen. Einige der Opfer sind fast blind.
Das fatale Festival namens „Aquamarin“ fand bereits in der Nacht vom 5. auf den 6. Juli in einem Wald östlich von Moskau statt. Bis sich jedoch die Betroffenen wegen anhaltender Sehschwierigkeiten nach und nach in Krankenhäusern meldeten, vergingen einige Tage.

Als ob man zu lange in die Sonne geschaut hat


Als der junge Moskauer Dmitri nach zwei Tagen mit einem blinden Fleck auf der Netzhaut endlich zum Augenarzt ging, wurde er vom Arzt gleich gefragt, ob er auf „dem Open-air“ gewesen sei. Er wurde sofort in der Augenklinik in stationäre Behandlung genommen. „Ich erinnere mich noch gut an den Blitz, als mir der Strahl ins Auge fiel. Ich sah sofort einen Fleck, wie wenn man zulange in die Sonne geschaut hat. Zuerst dachte ich, das geht wieder von alleine weg“, erzählte er der Zeitung „Kommersant“.

Es lag wohl am Regen, der in dieser Nacht fiel, dass die Laserkanone ihre Strahlen nicht wie üblich in den Himmel schickte, sondern flach über etwa 1.000 Moskauer Techno-Fans hinweg: Denn die Veranstalter hatten ein Zeltdach über die Tanzfläche gespannt. „Etwa 50 bis 70 Meter von der Laseranlage entfernt streiften die Strahlen über die Tanzenden“, so Aquamarin-Besucher Denis.

Irreparable Schäden


Bei über 30 Festgästen diagnostizierten Moskauer Augenärzte inzwischen bleibende Schäden: „Alle haben Verbrennungen auf der Netzhaut, man erkennt dort Narben. Der Sehkraftverlust beträgt bis zu 80 Prozent und kann nicht wieder rückgängig gemacht werden“, sagt ein behandelnder Arzt, der anonym bleiben wollte.

Nicht nur Augen wurden durch die falsch justierte Laserkanone in Mitleidenschaft gerissen: In einem Internetforum berichteten etwa zehn Partygäste, dass ihnen während der Lightshow im Wald Fotoapparate oder Videokameras kaputt gingen.

Wer trägt die Schuld?


Die Betroffenen wollen nun gemeinsam auf Schmerzensgeld klagen. Allerdings benötigen sie dazu zunächst Diagnosen, die die Augenschäden auch explizit auf das Laserlicht zurückführen. Außerdem ist für die Ermittlungen die Polizeiwache der Kleinstadt Kirschatsch im Gebiet Wladimir zuständig, auf deren Territorium die Fete stattfand. Und schließlich müssen Verantwortliche gefunden werden – sowohl für das Fest insgesamt wie auch konkret für die Lichtanlage.

Laut Valentin Wassiljew, dem Chef einer russischen Lasershow-Agentur, gibt es in der Branche ein ernstes Problem: „Viele Veranstalter verstehen die Arbeitsweise der Geräte nicht und viele Verleiher kümmern sich schlecht um deren Wartung. Und das Bedienpersonal besteht oft aus echten Dilettanten.“ Ein starker Laser, so der Fachmann, hätte jedenfalls nie auf kurze Entfernung auf Menschen gerichtet dürfen – dies sei eine Sicherheits-Grundregel.

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