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Russland-Aktuell
Die Netzeitung von .RUFO
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| Dienstag, 11.10.2005 | |||
Mordserie an ausländischen Studenten geht weiter |
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Ein zweiter Peruaner und ein Spanier mussten mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden, berichtete die „Moscow Times“ am Dienstag. Ein russischer Freund der drei Ausländer wurde leicht verletzt. Botschaft warnt vor Studium in Woronesch Die Behörden erklärten nach der Tat, es gebe noch keine Beweise für einen fremdenfeindlichen Hintergrund des Überfalls. Allerdings dauert in Russland schon mehrere Jahre lang eine regelrechte Mordserie an ausländischen Studenten an. Zuletzt war vor einem Monat in St. Petersburg ein 29 Jahre alter Student aus dem Kongo totgeschlagen worden. Neben St. Petersburg gilt die Industriestadt Woronesch, in der sich das jüngste Verbrechen ereignete, innerhalb Russlands als eine der Hochburgen gewaltbereiter Rechtsextremisten. Nach Ansicht vieler Ausländer, die mit ihren Studiengebühren teilweise einen erheblichen Anteil zu den Uni-Haushalten beitragen, unternimmt die russische Polizei kaum etwas gegen die rechten Gewalttäter. Kommilitonen des ermordeten Peruaners berichteten, dass dieser bereits geplant hatte, sein Studium wegen der Gewaltserie abzubrechen und Russland zu verlassen. Die peruanische Botschaft in Moskau kündigte an, ihre Landsleute offiziell davor zu warnen, ein Studium in Woronesch aufzunehmen. (epd/kp) |