Donnerstag, 17.03.2005

Neues Olympisches Dorf in Moskau

Foto: Ural
Moskau. Die russische Hauptstadt ist eine von fünf Städten, die 2012 Austragungsort der Olympischen Sommerspiele werden will. Um dem Internationalen Olympia-Ausschuss die Wahl zu erleichtern, will Bürgermeister Juri Luschkow im Nord-Westen Moskaus bereits jetzt einen Wohnkomplex für die Sportler errichten lassen. Die Planung dafür läuft auf vollen Touren.
Am 1. April dieses Jahres will das Moskauer Architekten-Komitee den endgültigen Projekt-Entwurf vorlegen. Unmittelbar danach sollen die Bauarbeiten im „Silikatnaja Uliza“-Gebiet beginnen.

Bis 2011 soll „Phase 1“ abgeschlossen sein. Diese setzt den Bau von rund 600.000 Quadratmetern Wohnfläche bis 2011 voraus. Phase 2 beginnt, sobald die Olympischen Spiele 2012 vorbei sind und der Wohnkomplex vermietet wird. Die Architekten wollen dann das Viertel um einen Kindergarten, ein Krankenhaus sowie Kaufhäuser erweitern. Gleichzeitig soll die Wohnfläche auf über 2 Millionen Quadratmeter steigen.
Die Vertreter des Internationalen Olympia-Ausschusses, die diese Woche nach Paris, Madrid, London und New York nun Moskau auf die Spiele-Tauglichkeit untersuchten, „sind zufrieden“, so die Presseagentur Interfax. Dies sollen sie jedenfalls nach einem virtuellen Rundgang durch das noch nicht existierende Dorf geäußert haben.

In Moskau steht bereits ein Olympisches Dorf, die heutige Wohnanlage im Süd-Westen der Stadt wurde für die Moskauer Olympischen Sommerspiele 1980 gebaut.

(ali/.rufo)