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| Der Brand brach in einem zweistöckigen Haus der psychiatrischen Anstalt aus (Foto: NTW). | |
Freitag, 04.05.2007
Rostow: 2 Tote, 33 Verletzte bei Psychiatrie-Brand
Rostow/Moskau. Im Gebiet Rostow brannte in der Nacht auf Freitag ein psychiatrisches Krankenhaus ab. Zwei Tote sind zu beklagen. 33 Patienten konnten ins Krankenhaus nach Taganrog evakuiert werden.
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Um 3.00 Uhr morgens mitteleuropäischer Zeit wurde das Feuer im psychiatrischen Krankenhaus in der Region Neklinowski, Gebiet Rostow, gemeldet. Die Feuerwehr soll nach Aussage der Pressesprecherin Natalja Wlassenko bereits zwölf Minuten nach dem Ausbruch vor Ort gewesen sein. Zweieinhalb Stunden später war es gelöscht.
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Heizgeräte als Ursache?
Für zwei Patienten kam jede Hilfe zu spät. 33 konnten von den Rettungskräften evakuiert werden. Davon mussten sechs in Taganrog ins Krankenhaus eingeliefert werden. Von acht weiteren Heiminsassen fehlt noch jede Spur.
Zurzeit untersuchen der Staatsanwalt des Gebiets Rostow Anatoli Charkowski und Ermittler der Staatsanwaltschaft die Brandstelle. Die Ursache des Feuers ist bisher noch ungeklärt.
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Die Nachrichtenagentur ITAR-TASS will von der örtlichen Niederlassung des Katastrophenschutz-Ministeriums erfahren haben, dass Heizgeräte den Brand verursacht haben sollen.
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Verbesserung des Brandschutzes angemahnt
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Die regionale Abteilung des Katastrophenschutz-Ministeriums machte jetzt Untersuchungsergebnisse bekannt, wonach in der psychiatrischen Klinik bereits im Herbst und Winter vergangenen Jahres 135 Verstöße gegen gesetzliche Sicherheitsvorschriften festgestellt wurden. Nach den Überprüfungen Ende vergangenen Jahres seien fünf Mitarbeiter der Psychiatrie zur Verantwortung gezogen worden. Erstmals waren im März 2006 Mängel festgestellt und ihre Beseitigung angeordnet worden. Das abgebrannte Gebäude war 105 Jahre alt. Die Zwischendecken bestanden aus Holz.
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Russischer Brandschutz im Argen
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Die letzte große Brandkatastrophe in Russland war im März dieses Jahres zu beklagen. Im Gebiet Krasnodar kamen bei einem Altenheim-Brand 63 Menschen in den Flammen ums Leben.
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Damals hatte Staatspräsident Wladimir Putin den Angehörigen der Opfer sein Beileid ausgedrückt und gleichzeitig zur Aufklärung der Brandursache und zur Verbesserung des Brandschutzes in öffentlichen Einrichtungen ermahnt.
(cj/.rufo/Moskau)
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